Corona-Krise und die Religiosität

Corona-Krise und die Religiosität der Menschen (von Pfarrer Eberhard Hoppe)

Es ist schon eigenartig, dass wir gerade in einer Krise wieder anfangen, an Gott zu denken. Namhafte Zeitschriften werden mit religiösen Anspielungen tiefe Gefühle der Menschen ansprechen.

 

 

Ob es der Spiegel ist, der die „Betenden Hände“ von Albrecht Dürer nun in Corona-Zeiten mit Schutzhandschuhen abbildet –

 

 

 

 

 

 

oder ob es der „Focus“ war, der im April

auf einer Titelseite „Jesus mit Mundschutz“ darstellte.

 

 

 

 

 

 

selbst der „Stern“ sprach mit

großen Buchstaben von

„Hoffnungsträgern“.

 

 

 

Als die Jünger kurz nach Karfreitag vollkommen in Aufregung und Angst waren, haben sie sich zurückgezogen, sozusagen in Quarantäne begeben. Doch zu Ostern bekamen sie wieder Mut und Hoffnung: Christus ist auferstanden. Er lebt. Seine Botschaft stimmt.

Mit dieser Gewissheit sind sie wieder an die Arbeit gegangen, haben ihren Alltag neu gestaltet. Und zu Pfingsten bekamen sie den heiligen Geist und spürten: „Jetzt ist die Kraft Gottes mit der Gemeinde und damit auch mit uns. Als Familie Gottes bringen wir die Botschaft in die Welt.“

Wir wünschen Ihnen von ganzem Herzen, dass diese Zeit der Krise eine Zeit des Segens für sie werde. Nachdenken, besinnen, dankbar werden für das, was wir haben, und zuversichtlich sein für das, was uns die Zukunft bringt.

Gott segne Sie.

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